Gibt es eigentlich noch gute Radieschen? Es MUSS noch gute Radieschen geben. Letzte Woche gab es sie jedenfalls noch und ich konnte endlich das ach-so-leckere Radieschengrünpesto wiederholen, in das ich mich im Mai so verschossen habe. Dann kam der Juni, danach der Juli … und irgendwie blieb es immer ungepostet. Jetzt, mit der neuen Knipse im Anschlag, kann ich schlecht das olle Foto von damals veröffentlichen: Ich bin ja so schrecklich „picky“ geworden.

Bei der Wahl des Radieschenbundes muss man das tatsächlich sein, hier geht es schließlich um das Hasenfutter und nicht um die Wurzeln. Welkes Grün schmeckt leider einfach nur „bäh“,  ansonsten steht und fällt dieses Arme-Leute-Pesto wie jedes andere auch mit der Güte des Olivenöls und der Qualität des Parmesans. Vielleicht noch mit dem Elan des Mixers, wobei hier zur Not auch Armeskraft und Mörser zum Endergebnis führen würden.

Das ist, mit einem Wort: Ungewöhnlich.
Mit zweien: Extrem simpel.
Und mit dreien: Ein grünes Vergnügen

… das man super mit in den Biergarten nehmen und aufs Brot streichen kann!

Radieschengrün-Pesto

Zutaten

  • Radieschengrün von 1 Bund Radieschen
  • 50 g gesalzene Cashewnüsse (die sich hier meiner Meinung nach besser machen als Pinienkerne)
  • ca. 60 g Parmesan (oder mehr, müsst ihr selbst abschmecken)
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • viel Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Schale 1/2 Bio-Zitrone

Zubereitung

1. Das Radieschengrün waschen und trocken schütteln. Mit den gesalzenen Cashewkernen, dem Parmesan, dem gehackten Knoblauch und etwas Basilikum im Mixer fein pürieren. Mit Olivenöl aufgießen und alles nochmal gut durchmixen.

2. Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale.

 

Flashback to spring: ★★★★☆ 

Und wer hat’s erfunden?
Sicher nicht ich. Aber vielleicht Nicole von Delicious Days. Oder die Alex. Oder …. wer weiß das schon?