… kann nie schaden, dachte ich mir, als vor ein paar Wochen die Redaktion der Freundin DONNA bei mir anklopfte. Man kann das fast wörtlich nehmen, denn Burda sitzt gerade mal ein paar Meter von meiner eigenen Redaktion entfernt – ich hätte Ulrike Zeitlinger auf Wunsch sogar eine Portion meines legendären Spinatsalats vorbeibringen können.

Dementsprechend unkompliziert verlief denn auch das Interview, die Autorin (nein, natürlich nicht Ulrike Zeitlinger) und ich trafen uns in der Mittagspause im einzigen annehmbaren Café am Arabellapark, einer eher unwirtlichen Retortenstadt in Münchens Peripherie, bevölkert von einer kruden Mischung aus fitten Rentnerinnen, beturbanten Krankenhauspatienten aus den Arabischen Emiraten und überstylten InStyle-Praktikantinnen (sorry Mädels!). Der Arabellapark ist auch Schuld daran, dass ich, obwohl seit geraumer Zeit aus dem Club der stullenschmierenden Studentinnen ausgetreten, den Status als Tupperboxqueen immer noch nicht verlassen habe – kulinarisch gesehen ist der Arabellapark wohl auf ewige Zeiten ein weißer Fleck auf der Landkarte.

Immerhin etwas Gutes hat dieser Notstand: Er zwingt bringt mich zum Vorkochen, Rezepte (er)finden und herumexperimentieren, speist meinen Blog und macht mich satt, glücklich … und ein kleines bisschen bekannter.

Da steh ich also, AUF dem Blatt und nicht wie gewohnt DAHINTER:

… und finde es ehrlich gesagt ganz schön seltsam!

In einem Atemzug mit Astrid Paul, Nicole Stich, Kathrin Koschitzki und Meeta K. Wolff genannt zu werden, ist der HELLE WAHNSINN und auch ein kleines bisschen zu viel der Ehre, aber angeblich wächst man ja mit den Aufgaben. Trotzdem fürchte ich, mich am Wochenende ordentlich betrinken zu müssen, um den Schock nachträglich zu verdauen. Gestern ging das leider nicht, und auch heute bleibt keine Zeit für ein Rotweinkoma, denn es gibt mal wieder (wie immer?) alle Hände voll zu tun…

… und im übrigen auch die ein oder andere Neuigkeit…

… und dann steht da ja noch eine Andalusien-Retrospektive aus …

ganz klar: Fortsetzung folgt!

P.S.: Ich sollte mal wieder ein neues Foto von mir machen lassen – weder Frisur noch Statur entsprechen dem aktuellen Stand der Dinge!